Selbstorganisation

Selbstorganisation

Selbstorganisation: Sie haben Ihre Zeit im Griff, nicht die Zeit Sie
Berge voller Arbeit im Büro, jede Menge zu tun im Haushalt, zahlreiche private Verpflichtungen und Verabredungen – der alltägliche Stress ist nicht mehr nur auf das Arbeitsleben beschränkt, er schwappt immer mehr in das Privat- und Familienleben und oft genug auch noch in den Urlaub hinein.

Schluss damit. Wir wollen Ihnen hier kein Patentrezept geben, mit dem Sie gewissermaßen auf Knopfdruck Stress und Überlastung lösen können. Aber wir geben Ihnen ein paar hilfreiche Tipps und Anregungen, wie Sie mit Ihrer Zeit besser umgehen können, wie Sie Ihre Zeit besser und vor allem auch für Ihr eigenes Wohlbefinden nutzen können.

Mit dem richtigen Zeitmanagement können Sie ungeahnte Freiräume finden und Ihre Kräfte sinnvoll und optimal einsetzen. Denken Sie bitte daran: Es geht nicht darum, Ihre Stunden und Tage noch mehr vollzustopfen – gutes und richtiges Zeitmanagement hat vielmehr zum Ziel, Ihnen mehr Freiräume und Freizeit zu verschaffen. Sie sollen keine Zeit mehr vergeuden, die Sie so gut für sich selbst brauchen können.

Damit Sie Ihre Energie produktiv einsetzen und gleichzeitig für sich selbst ein paar erholsame Minuten freischaufeln, helfen für den Anfang ein paar einfache Dinge.

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“
Schieben Sie keine Aufgabe vor sich her. Setzen Sie sich stattdessen selbst einen Termin, bis wann die Aufgabe erledigt werden muss. Und wenn Sie an einem Tag mehrere Aufgaben vor sich haben, beginnen Sie mit der unangenehmsten bzw. schwierigsten. Dann haben Sie sozusagen den größten Stein aus dem Weg geräumt und schaffen den Rest sehr viel leichter und fühlen sich befreit.

Ein wenig Planung hilft viel

Ein wenig Planung hilft viel
Größere Aufgaben können Sie in kleinere Teilaufgaben untergliedern, die Sie dann nacheinander angehen. Auch für diese Teilaufgaben setzen Sie sich Termine und arbeiten dann den Plan Schritt für Schritt ab. Die Unterteilung einer großen Aufgabe in „kleine Happen“ lässt Sie viel schneller Teilerfolge erkennen. Und Sie kommen mit jedem Schritt spürbar ein Stückchen schneller zum Ende.

Das Ende der Zettelwirtschaft

Das Ende der Zettelwirtschaft
Wichtige Termine, Notizen über Einkäufe, Einladungen, Erledigungen … so vieles wird auf Zetteln notiert, die dann hier und da und dort herumliegen oder verloren gehen. Sehr viel besser ist es, wenn Sie sich eine Art Merkbuch anlegen – ein Heft (DIN A4 oder DIN A5) mit Blankopapier. Schreiben Sie alle Aufgaben, die Sie erledigen müssen, alle Ideen, Aufzeichnungen und wichtigen Informationen konsequent in Ihr Merkbuch. So wissen Sie jederzeit, wo alles steht und wo Sie es finden können. Und immer dann, wenn Sie eine Aufgabe erledigt haben, streichen Sie sie durch – ein gutes Gefühl.

Machen Sie mal Pause

Machen Sie mal Pause
Eins nach dem anderen – und dabei nicht vergessen, auch die Pausen mit einzuplanen. Als kleine Belohnung, als Verschnaufpause, um Energie aufzutanken und die Konzentration wieder zu stärken. Und um aus aller Arbeit die unnötige Hast und Hektik zu nehmen.

Dürfen Sie mal um Ruhe bitten?

Dürfen Sie mal um Ruhe bitten?
Aber unbedingt! Bei ungeliebten oder komplexen Aufgaben ist jede Unterbrechung eine unpassende Störung, die von der Arbeit ablenkt. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie ungestört und konzentriert die anstehenden Aufgaben erledigen können. Gehen Sie nicht ans Telefon, beantworten Sie keine Mails und schließen Sie die Tür. Und schon haben Sie die Arbeit schneller und besser erledigt – mit dem schönen Nebeneffekt, dass Sie auf diese Art auch noch etwas Zeit für sich gewonnen haben.

Sie haben sich eine Belohnung verdient

Sie haben sich eine Belohnung verdient
Wenn Sie etwas gut hinbekommen haben oder wenn Sie wichtige Teilziele erreicht haben, sollten Sie sich dafür belohnen. Tun Sie sich erst recht etwas Gutes, wenn Sie unangenehme Dinge erledigt haben. Machen Sie eine entspannte Pause bei einer Tasse Tee und Kandis oder plaudern Sie ein wenig mit den Kollegen. Sie können sich auch mit einem Kinobesuch, einem guten Essen oder einem Gläschen Wein belohnen – je nachdem, ob Sie die Arbeit im Büro oder zu Hause erledigt haben.


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