Sport und Freizeit

Es lebe der Sport

Damit Körper und Geist entspannen können
Der wachsende Druck der Arbeitswelt, die steigenden Anforderungen in Beruf und Familie können uns krank machen und überfordern. Da hilft nur eins: raus aus dem Stress und rein in den Sportdress. Sport ist ein idealer Weg aus der Alltagshatz, denn damit helfen Sie Ihrem Körper, Stresshormone abzubauen.

Bei der Suche nach einer Ausgleichssportart haben Sie die freie Auswahl zwischen zahlreichen Sportarten, ganz nach Anspruch, Kondition und eigenem Lebensrhythmus. Und ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden, das Wichtigste ist, dass es Ihnen Spaß macht und Sie sich dabei entspannen können.

Laufen: Schritt für Schritt sich selbst finden

Laufen: Schritt für Schritt sich selbst finden
Laufen ist eine wunderbare Sportart für Körper und Geist gleichermaßen. Es macht den Kopf frei, Sie fühlen sich ausgeglichen und entspannt. Nehmen Sie beim Laufen Ihre Umgebung bewusst wahr, horchen Sie auf Ihre Atmung und auf die Regelmäßigkeit Ihrer Schritte – so können Sie wunderbar abschalten.

Zudem ist Laufen gesund: Stresshormone werden abgebaut, die Durchblutung verbessert sich und damit auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das Herz lernt durch regelmäßiges Training, ökonomischer zu arbeiten, das Immunsystem wird gestärkt und nicht zuletzt profitiert auch die Muskulatur durch die Bewegungen beim Laufen – sie wächst und wird stabiler.

Kaum eine Sportart ist so unkompliziert und leicht zu erlernen wie das Laufen. Trotzdem sollten Sie es langsam angehen lassen, um Muskulatur, Sehnen und Gelenke behutsam an die Belastung zu gewöhnen. Pausen und Ruhetage sind beim Laufen deshalb genauso wichtig wie das Training.

Mit der Zeit werden Sie dann herausfinden, wie Ihr Körper tickt und ob Sie beispielsweise besser am Morgen loslaufen oder nach Feierabend joggen sollten. Ein Trainingstagebuch kann zumindest anfangs sinnvoll sein, bis Sie Ihren Laufrhythmus gefunden haben.

Aquafitness: Entspannung auf die sanfte Art

Für Bewegungsspaß und Entspannung können Sie in die erfrischende Wasserwelt der Aquafitness eintauchen. Das Lebenselixier Wasser tut rundum gut. Der Auftrieb des Wassers scheint die Schwerkraft aufzuheben, Sie trainieren sanft und wie in einem Schwebezustand. Die Bewegungsabläufe fördern den Gleichgewichtssinn und schärfen die Konzentration.

Auch der Seele geht es gut: Die sanften Bewegungen und die scheinbare Schwerelosigkeit wirken wie Wassermeditation, die den stressigen Alltag vergessen machen. Nicht umsonst hat sich Aquafitness zu einer Trendsportart entwickelt.

Eine sehr schöne Nebenwirkung von Aquafitness ist der Wellness- und Beautyeffekt, den Sie bei diesem Wassersport haben. Die Massagewirkung des Wassers während der Übungen verbessert die Durchblutung von Haut, Muskeln und Bindegewebe. Auf diese Weise wird das Gewebe gestrafft, entschlackt und in Form gehalten.

Zur Aqua Fitness gehören unter anderem:

  • Aquarelaxing: die entspannenden Eigenschaften des Wassers nutzen – das ist das Ziel. Die Übungen werden mit Schaumstoffrollen durchgeführt, die unter Nacken und Knie gelegt werden. Sanfte Schaukel- und Schlangenbewegungen, Dehnübungen und Massage führen zu tiefer Entspannung.
  • Aquawalking: die perfekte Sportart für Einsteiger. Geh- und Laufbewegungen werden im stehtiefen Wasser mit Bodenkontakt ausgeführt. Eine Variante des Aquawalking ist das Nordic Aquawalking, bei dem jeweils ein Stock in der rechten und linken Hand gehalten wird.
  • Aquajogging: unter Wasser werden Schritt- und Laufbewegungen ausgeführt. Eine Aquaweste oder ein Aquagürtel sorgen dabei für so viel Auftrieb, dass der Kopf immer über Wasser bleibt.
  • Aquarobic: eine Art weiterentwickelte Wassergymnastik. Verschiedene Übungen, die zum Teil von der Aerobic her bekannt sind, werden im Wasser ausgeführt. Es handelt sich um eine besonders effektive Art von Gymnastik, die sich vor allem dann lohnt, wenn Sie auf Ihr Gewicht achten wollen oder müssen.
  • Aquastep: die bekannten Bewegungsabläufe des Step-Aerobics werden im stehtiefen Wasser ausgeführt. Dabei wird abwechselnd mit dem rechten und dem linken Fuß auf das Podest, „Step“ genannt, getreten und eine Art Treppensteigen simuliert, alles begleitet von schwungvoller Musik.
  • Aquadancing: rhythmische Bewegungen zu fetziger Musik – auch im Wasser kein Problem. Die Musik ist zugleich Spaßfaktor und Motivationsinstrument. Dazu werden eine Reihe bestimmter Bewegungsübungen getanzt, die den Körper stärken und den Geist entspannen.
  • Aquaboxing: das ist die einzigartige Kombination von Elementen des Tai-Chi, des Boxens und anderer Kampfsportarten. Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsvermögen werden trainiert. Perfekt geeignet, um aufgestauten Stress und Aggressionen abzubauen.
Bogenschießen: in der Ruhe liegt die Kraft

Bogenschießen: in der Ruhe liegt die Kraft
Wäre es nicht schön, wenn Sie Ihren Stress einfach so davonfliegen lassen könnten? Sie können – mit Bogenschießen. Dabei steht nicht unbedingt die sportliche Herausforderung im Mittelpunkt, sondern das körperliche und geistige Wohlbefinden. Den Bogen spannen, mit dem Pfeil auf die Scheibe zielen, dann loslassen und die Anspannung fliegt mit dem Pfeil davon – Bogenschießen bringt Körper, Atmung, Geist und Seele in Einklang.

So spielt zum Beispiel im Zen-Buddhismus Japans das Bogenschießen eine ganz besondere Rolle: Hier werden Pfeil und Bogen als Instrumente der Meditation begriffen. Schließlich geht es nicht allein darum, die Scheibe zu treffen – der Schütze strebt die Harmonie zwischen seinem Bewusstsein und dem Unbewussten an, mit dem Ziel, zu innerer Ruhe und zur Selbsterkenntnis zu gelangen.

Natürlich sollten Sie zu Anfang die richtige Technik erlernen, um die Muskulatur aufzubauen und ein Mindestmaß an Kondition zu erlangen. Aber der mögliche Gewinn ist vielversprechend: Gerade in Zeiten, in denen die Anforderungen an den Einzelnen ständig steigen und in denen von Ihnen ein hohes Maß an Zeit- und Stressmanagement erwartet wird, bietet insbesondere das traditionelle Bogenschießen eine wunderbare Möglichkeit der Regeneration und der inneren Entspannung.

Tanzen: mit Rhythmus die Hektik besiegen

Tanzen: mit Rhythmus die Hektik besiegen
Mit Musik geht alles besser – und wenn Sie Freude an der rhythmischen Bewegung haben, dann sollten Sie das Tanzbein schwingen. Egal, ob moderne Tänze und Tanz-Work-Outs im Fitnessstudio oder klassische Tänze in der Tanzschule – Tanzen baut Stress ab und macht glücklich.

Tanzen macht den Kopf frei und lässt Sie einen hektischen Arbeitstag schnell vergessen. Weil Sie sich auf die Musik und die Bewegung konzentrieren, beruhigt sich der Gedankenfluss und Sie können wunderbar Stress abbauen. So haben Studien gezeigt, dass die Menge des Stresshormons Cortisol beim Tanzen abnimmt.

Tanzen entspannt und bringt Sie auf andere Gedanken. Die Bewegung im Takt, die Abfolge der Tanzschritte und nicht zuletzt das Zusammenspiel mit dem Tanzpartner fordern Ihre Konzentration und Ihr Koordinationsvermögen – das bringt Schwung in die grauen Zellen.

Tanzen hält fit, denn Tanzen ist Bewegung. Zudem macht diese Art der Bewegung auch noch großen Spaß. Sie bringt Ihren Körper in Schwung, trainiert alle Muskelgruppen und lockert Verspannungen.

Tanzen steigert das Körpergefühl, denn es trainiert den Gleichgewichtssinn und verbessert die Körperhaltung. Ideal also insbesondere für Büromenschen, die täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen.

Tanzen tut der (Liebes-)Beziehung gut. So müssen Sie etwa auf den Tanzpartner eingehen, was Feingefühl erfordert, aber auch die Kommunikation fördert. Sie können aber auch miteinander tanzen, ohne viele Worte zu wechseln. Der Kontakt mit dem Partner und die gemeinsame Bewegung sorgen für eine Portion Leidenschaft und Sinnlichkeit, die glücklich macht.


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